Gabriel Steinbach

Februar 21, 2008

Cyberpunk Vs. Steampunk und…

Gespeichert unter: cyb.log.file, ego.log.file — Schlagworte: , , , , , , , , , , — gabrielstagebuch @ 11:03 Uhr nachmittags

…was hat das denn nun mit der virtuellen Realität zu tun? Wenn Freunde anfangen mich solche Dinge zu fragen wünschte ich mir manchmal ob sie nicht etwas anderes wissen wollten. Z.b. Erklär mal schwarze Löcher oder Warum ist die Erde eine Scheibe? Ich halte mich persönlich für eher durchschnittlich Intelligent. Ich interessiere mich halt nur für andere Themen die andere wiederum für überdurchschnittlich halten. Im Bereich des Cyberpunk kenn ich mich ja noch aus aber beim Steam muss ich passen und bei virtuellen Realitäten bin ich ein Noob. Also antwortete ich:

Sieghai: Scheiße, hasst du Internet?

Fragender Freund*: Ja.

Sieghai: Dann schau auf Wikipedia nach.

Fragender Freund: Habe ich schon aber ich will von dir wissen warum sich Menschen für so etwas interessieren.

Sieghai: …

Fragender Freund: Um genau zu sein, möchte ich von DIR wissen warum DU dich für diese Themen interessierst.

Sieghai: Ok. Ich versuch´s aber nagel mich nicht auf Aussagen fest.

Fragender Freund: Kein Ding. Fang einfach an, aber…

Sieghai: Aber?

Fragender Freund: Schreib es in deinen blog.

Sieghai: Verdam…Warum?

Fragender Freund: Da kann ich es mir in Ruhe durchlesen denn manchmal sprichst du mir einfach zu schnell und ich komme nicht mit, geschweige denn das ich es verstehe. Und ich will es verstehen.

Sieghai:…Ok, ich begebe mich heute Abend drann. Lesen kannst du es wann und wie du willst.

Fragender Freund: Danke.

Sieghai: Ja, ja kein Problem *Leiseschimpfwörtervorsichhinmurmelnd*

Hier also MEINE Darstellung als blogeintrag warum ICH mich für Cyberpunk UND Steampunk UND virtuelle Welten interessiere. An den Dok, kueper und lex bitte auf einen anderen Blog umschalten meine Ausführung wird warscheinlicherweise extrem Zäh. Geht leider nicht anders ich schreibe halt trocken.

*Anmerkung: mein Fragender Freund möchte nicht genannt werden und ich werde das respektieren, denkt euch einfach einen Namen aus oder nennt Ihn einfach wie ich “Fragender Freund.” Danke

Eine kleine Einleitung

Als im Januar 2008 sich im Internet die Nachricht verbreitete das dass Genre Cyberpunk endgültig tot sei und seinen letzten Hauch von sich gegeben hat, wusste ich noch nichts von der neuen Generation von Rollenspieler/innen die sich nicht mehr auf den klassischen Community Seiten der Szene Rumtrieben sondern aus einer anderen Basis entstanden. Wenn man in den Neunzigern Cyberpunk Rollenspieler/in war bedeutete das vor allem eins. Pen und Paper. Cola. Zigaretten. Man saß mit Freunden, bekannten oder fremden Gruppen zusammen, verbrachte Nächtelang damit seinen Charakter auszuwürfeln und die vom Spiele Meister ausgedachten Abenteuer, so genannte Runs zu spielen. Alles basiert auf Papier und der Phantasie eines Einzelnen. Die Vorstellungskraft alleine war es die es ermöglichte mit seinem Deckerelfen in einem verlotterten Stadtteil in Hamburg sich an einem öffentlichen Telekom an die Matrix anzuschließen und einen Run gegen Fudji Systems zu beginnen. Mitspieler sorgten mit Trollen, Riggerzwergen oder Kampfmagiern für Rückendeckung und meistens kam es zu irgendwelchen Schwierigkeiten die es zu lösen galt. Eine andere Gruppe die auf einen angesetzt war oder Sicherheitstruppen die einem daran hindern wollte illegale Aktivitäten auszuführen. In diesem Moment war man der Macht des Leiters unterlegen und es kostete viele Spiele bis man das Interne System und die Regeln verstand. Natürlich gab es auch Bücher, Regelwerke oder Vorgeschriebene Geschichten die man dann nachspielen konnte. Zu der Zeit ein großer Markt. Shadowrun müsste für jeden, der sich auch nur ein wenig mit der Materie auskennt ein Begriff sein. Aber Cyberpunk war mehr. Es war das auseinandersetzen mit Technologie, Zukunftsvisionen, Robotik oder das leben wie es in Zukunft vielleicht mal sein könnte. Hier spalten sich die Geister, denn auch heutzutage nennen sich viele Cyberpunks die es de facto nicht sind. Aber was sind denn nun Cyberpunks?

Cyberpunk

Für mich ist Cyberpunk eine Lebensphilosophie. Das Interesse an noch nicht vorhandener oder gerade erst sich in Entwicklung befindlicher Technik. Der Spaß mit Ideen zu spielen die sich auf einem wissenschaftlichen Bereich ausweiten, aber auch das Spielen von Szenarien, also das Rollenspiel ansich ist für mich Cyberpunk. Es ist so etwas wie Hacker oder Punk oder…zu sein. Man wird viele Antworten erhalten, aber ich glaube es ist auch zum Teil die Sehnsucht nach Abenteuern die es in unserer heutigen Gesellschaft nicht gibt. Von Uri Geller mal abgesehen. Es hat meiner Meinung viel mit der Phantasie eines Individuums zu tun. Ich persönlich stelle mir oft mal vor was ich für ein Mensch in einer Gesellschaft wäre wo Cyberpunks so alltäglich wären wie heutztage Flaschensammler im Rheinruhkomplex. Wie würde ich leben? Wie meinen Unterhalt verdienen und so weiter. Für mich ist Cyberpunk etwas sein das es nur in meiner oder manchmal auch der Phantasie anderer Menschen gibt. Das ist im Moment natürlich ein wenig einfach ausgedrückt, denn für viele ist Cyberpunk viel mehr. Nehmen wir als Beispiel einen Liverollenspieler, also ein Mensch der sich mit anderen trifft um Szenarien und Abenteuer in von ihm entworfenen “Kostüm” [Entschuldigung für die Bezeichnung ich sehe jetzt schon die Hassmails tonnenweise in mein Postfach eintrudeln] sich an einem Ort trifft der einer möglichen Cyberpunk-Realität am nächsten kommt. [ Alte Lagehäuser, dreckig, ein bisschen Siffig usw.] In diesem Moment ist er nicht mehr Michael XYZ Grafikdesigner in einer angesagten Agentur sondern Flex ein Straßensamurai der den Auftrag hat der Zielperson XYZ eine Datendiskette zu entwenden. Wenn man so eine Person fragt was für Ihn Cyberpunk ist wird er warscheinlich antworten: ” Für mich? Na was wohl? Mich mit anderen treffen und Szenarien durchzocken. Spaß dabei haben und in Gesellschaft von Gleichgesinnten zu sein. Natürlich könnte er dazu auch sagen: “Pan&Paper Spieler. Neeee! Das sind Kiddys die nur Komerzschrott kaufen und keine Ahnung haben. Keine eigene Phantasie. Verstehste?” Das ist das was ich meinte. Man kann Cyberpunk nicht einfach in eine Schublade stecken da es so viele unterschiedliche Ausführungsmöglichkeiten gibt. Es gibt Liverollenspieler, Menschen die nur die Shadowrunromane lesen oder wiederum andere die sich als Cyberpunk Charakter sich abfotografieren lassen. Das sind nur einige Beispiele die ich jetzt nennen möchte. Ich denke das man kein Cyberpunk “wird” sondern irgendwann einfach einer “ist”, nämlich dann wenn andere Ihn als solchen bezeichnen, genauso wie man irgendwann ein “Trekki” ist weil man alle Star Trek Folgen auwendig kennt oder auf Conventions geht um sich mit anderen auf Klingonisch zu unterhalten. Um auf den Punkt zurück zu kommen. ich bin Cyberpunk weil mich die Thematik interessiert. Gesellschaftlich, Wissenschaftlich und in meiner Phantasie. Ich lese die Shadowrunromane und interessiere mich für Mangas die in diese Richtung gehen, sehr selten spiele ich auch noch Pen&Paper Abenteuer mit Gleichgesinnten. Leider gibt es nur noch wenige in meinem Freundeskreis, der von tag zu Tag älter wird. Ich glaube das ich einfach nur manchmal der Realität entfliehen möchte die für mich langweilig aber leider lebensnotwendig ist. Es sind die kleinen Abenteuer in einer Welt die es nicht gibt die mich am leben erhalten. Versteht mich bitte nicht falsch. ich möchte nicht für immer in diesen Abenteuern leben denn sie erhellen [nur] meine Phantasie nicht die Realität. Manche spielen Brettspiele, lesen Fantasy-Bücher oder spielen Word of Warcraft. Cyberpunk ist auch loslassen. Das sich loslösen vom Ernst des Lebens, denn die meisten Menschen die ich kennenlernen durfte waren mir sympatische und unvergleichlich nette Personen die sich halt für das Thema das die meisten als “Cyberpunk” kennen interessieren.

Steampunk

Staempunk kenne ich erst seit drei Jahren. Meine beste Freundin schneidert Klamotten und postet in Foren die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Wie in allen Foren gibt es verschiedene Kategorien z.B. Gothic oder Cyberpunk aber auch Fanatsyschneidermenschen sind vorhanden und so weiter. Irgendwann [Vorsicht! Legendenbildung] Kam sie auf die Idee viktorianische Schneider/innen und Cyberschneider/innen den Vorschlag zu unterbreiten diese beiden Sparten zu Mixen. [Ich halte das für ein unbestätigtes Gerücht obwohl ich meine beste Freundin nicht für eine Poserin halte. ] Natürlich gab es schon Steampunk und es gab auch Menschen die sich dafür interessiereten aber der Trend [ Aus meiner Sichtweise ] war noch nicht geboren oder krebste irgendwie im Internet herum. Vielleicht habe ich es auch einfach nur nicht mitbekommen und/oder die Geschichte mit dem Forum ist wirklich eine Legende. Das lasse ich hier mal im Raume stehen. Wie auch immer. Auf einmal fingen alle in dieser Community an Klamotten zu schneidern die wir heute als Steampunk kennen. Ziemlich stylische Sachen. Mein interesse war also geweckt d.h. fing ich an zu diesem Thema zu recherchieren. Wikipedia. Steampunkforen. und so weiter. Mir selbst ist jedenfalls aufgefallen das ich die Kreativität und die professionelle Ausführung der Arbeiten sehr schätzte. Steampunk war sehr Edel. Auf verschnörkelnde Elemente und details wurde sehr viel Wert gelegt, zudem interessiere ich mich auch historisch für die viktorianische Zeit. So kam eins zum anderen und ich glaube viele die diesen blog lesen können das bestätigen. Wenn man erst einmal mit sich für etwas interessiert bleibt man ganz schnell darauf hängen, ob man will oder nicht. Um auf die Frage zurück zu kommen warum genau ich mich für Steampunk interessiere ist das wir in einer Zeit leben die manche in den Neunzigern noch als Cyberpunk-Szenario abgestempelt hätten. Also nicht Gesellschaftlich gesehen obwohl die Überwachung des einzelnen ja schon extreme Wege geht. Auch das wir oft im Cyberpunk thematisiert, sondern Technisch, denn heutzutage gibt es Künstliche Arme, Beine how ever Computertechnologie, das Internet ansich was es damals noch nicht gab oder nur in sehr bedingten Maße. Als kurzes Beispiel: Als ich damals, ungefähr vor zehn Jahren, SR-Abenteuer durchzockte war gerade Windows 98 draußen. Damals das Nonplusultra wenn man kein Linuxuser war. Als Standartuser wie mein damaliger Freund, war es das Überdings. So auch der dazugehörige PC. Vollgepackt mit feinster Technik die, wenn wir sie uns jetzt anschauen würden eher ein Lachen entringen würde. Aber an die Matrix rankommen die man als Decker spielte. No way. Zu groß. Zu klobig. Keine Chance. Pc´s und das Internet heute? Scheiße wir kommen schon nah ran. Ok die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgereitzt aber wie lange wird es noch dauern bis Menschen mit Datenbuchsen am Hals rumrennen. Zehn? Zwanzig Jahre? Dies nur als vorsichtige Schätzung meinerseits. Ich z.B. hätte nie gedacht das USB-Sticks mal mehr als 1GB haben könnte, bis ich einen 4 GB zum letzten Weihnachten auf meinem Schreibtisch liegen hatte. Aber was hat das nun mit Steampunk zu tun? Meiner Meinung nach sehr viel. Es gibt immer Generationen von Menschen die gerne in einer anderen Zeit gelebt hätten, in diesem Fall die viktorianische, aber anders als sonst möchten sie nicht auf technische Errungenschaften verzichten. Also mixxen sie beides [ Sehr einfach ausgedrückt ] und heraus kommt Steampunk. Im Steampunk wird zum Beispiel dem Dampfbetrieb eine sehr große Rolle zugesprochen. Viele Dinge funktionieren mit diesem. Nicht nur Eisenbahnen oder Motoren wie wir sie aus unserer Geschichte kennen sondern auch Raumschiffe oder Computer und so weiter. Es ist genauso wie im Cyberpunk ein “Was wäre wenn” Szenario. Und wie auch oben interessiere ich mich für Steampunk weil ich oft Stunden in meinem Leben damit verbringe Szenarien durchzudenken. Es ist, glaube ich, der philosophische Hintergrund der mich dazu bringt nicht nur darüber zu sprechen sondern auch darüber zu schreiben. Ich galube das viele Personen sich gerade deshalb für Steampunk interessieren weil sie uns ein “schöneres” Bild einer technisch fortschrittlichen Gesellschaft zeigt. Vielelleicht zeigt sie ein Spiegelbild unserer eigenen Gesellschaft die immer kälter und technischer werdend manche in die Welt des Steampunk versinken lässt, aber wie oben schon gesagt: Mit Steampunk kenne ich mich nicht so gut aus, d.h. können viele meiner Gedankenansätze fehlerhaft oder einfach nur unzureichend recherchiert sein. Das lasse ich mal meine Leser/innen entscheiden. Ich komme zum nächsten Thema da ich sehr konzentriert schreiben muss und das geht mir persönlich heftig an die Materie. Denn darüber sprechen ist nicht das gleiche wie darüber schreiben.

Anmerkung zum nächsten Thema

Ich möchte es gleich zu Anfang sagen: Ich wurde gefragt warum ich mich dafür interessiere und nicht nach einer wissenschaftlichen Abhandlung gebeten. Fakt. Daher möchte ich alle bitten die sich tiefer mit der Materie auseinandersetzen wollen sich den blog von Herrn Kueperpunk auseinander zu setzen, da er, wie ich es am Rande mitbekommen habe er Vorlesungen zum Thema “Virtuelle Realitäten” in Secondlife gibt. [Wenn ich mit der vorherigen Aussage nicht richtig liege möchte ich mich hiermit bei Ihm nachträglich entschuldigen, Falschinformationen verbreitet zu haben]. Kommen wir zu der Frage.

Virtuelle Realitäten - Und warum ich mich für diese interessiere

Virtuelle Realitäten haben für mich etwas fazinierendes daher fange ich mit einer kleinen Rückblende an. Als damals das Internet eine unglaubliche Anziehung auf mich ausgeübt hat. Als ich zum ersten mal im Chat war [ Damals fand ich das extrem Wow!] kam ich gar nicht darauf klar das ich gerade mit anderen Chattern rede, die in Amerika oder Japan vor ihrem Computer saßen. Wir waren im selben Raum. in diesem Fall eine Windowsaplikation auf dem Desktop eines krepel PC´s. Dieses Gefühle des neuen wurde schnell langweilig und wurde einige Zeit später vom Multiplayerspielen abgelöst. Das Internet war im Aufbruch, monatlich kam eine neue Technik oder Möglichkeit der weltweiten Kommunikation zustande und ich war mitten drinn.* Wenn ich jetzt von Starcraft rede werden manche meiner Leser/innen leise anfangen zu seufzen und für einen kurzen Moment an Ihre Jugendzeit zurückdenken. Nächtelang. Verdammt! Alleine für das Spiel habe ich manchmal die Schule geschwänzt nur weil ich wissen wollte wie die Story weiterging. Das war schon eine ziemlich krasse Phase meines Lebens. Aber blizzard, die erfinder des Games hatten noch ein Ass im Ärmel und der nannte sich: Starcraft Battlenet Ich spielte damals beim Freund über LAN denn ich konnte mir die horrenden kosten FÜR Internet UND Battlenet einfach nicht leisten. Und das war für mich die erste Definition einer virtuellen Realität, denn ich kämpfte auf einem Computer im Internet in einer virtuellen Umgebung gegen reale Gegner. Für einen Jugendlichen ein ziemlich großes Gedankenkonstrukt und wir verbrachten Wochen damit in den Spielpausen darüber zu sprechen und zu philosophieren. Ohne scheiß. Wir stellten uns damals die Frage ob es illegal ist ein virtuelles Graffiti auf eine virtuelle Mauer [ Webseite ] zu sprühen [ sehr abstrakt dargestellt, technisch aber möglich. Manche kennen es heute als Painthacking ^-^]. Mann muss sich das vorstellen. es gab keine bis wenige Bücher über dieses Thema geschweige denn Sinnvolles. Also zog die wirkliche virtuelle Realität und die technik dahinter an mir vorbei. Deshalb wie alles in meinem Leben blieb auch dies nur ein Lebensabschnitt. Danach kam eine Zeitlang nichts erwähnenswertes. Eine Internetblase in den Neunzigern die es vielen Managern veranlasste falsch investiertes Geld in die falschen Projekte zu investieren und so weiter. Ich öffnete und kopierte munter Spiele und verkaufte diese für viel zu teueres Geld, auf viel zu teuren Rolingen an Schüler aus meiner Klasse die zu doof zum Windows benutzen waren, aber reiche Eltern hatten, was ich heutztage natürlich nicht mehr mache, denn das waren Jugendsünden. Ein Fakt und bestimmt schon verjährt. Mein erstes eigenes Internet holte ich mir als ich mit Geekgirl zusammenzog, also noch nicht vor allzu langer Zeit. Vorher habe ich eine unmenge an Kapital in Internetcafes gelassen. Warum? Aus Faul und Geizheit, aber als bei mir die Werbung eines großen Anbieters für eine Flat mit Telefon und so weiter für 20€ im Monat eintrudelte wurde ich bekehrt. Die erste Zeit beschäftigte ich mich mit lesen, eine schier unglaubliche Datenmenge von Informationen floss in meinen Kopf, danach die Browsergamesphase die mich ganz schnell langweilte. Darauf hin die “Ich erstelle eigene Seiten und kaufe Domains wie Beklopptphase” und so weiter bis ich anfing zu bloggen…denn hier lernte ich auf einmal Menschen kennen die sich schon seit langem mit dem Internet UND virtuellen Realitäten befassten. Da war es wieder das Gefühl wie beim ersten Chat. Das ist neu, das ist Ultra. [ Ich verenne mich schon wieder in der Vergangenheit. Entschuldigung.] Und hier beginnt die Antwort auf die Frage: Warum ich mich mich für virtuelle Welten/Realität interessiere. Als ich das erste mal in einer Umgebung war die der unseren Realität nachempfunden wurde [ Menschen, Häuser, Bäume] war das für mich ziemlich interessant. Es ist kein Spiel, wo man ein Ziel oder Quest hat [ Töte diesen Drachen, rette diese junge Maid] man hat sich mehr auf das Soziale also die Kommunikation eingestellt. Ich lief herum unterhielt mich mit Menschen oder genauer deren nichtselbständigen virtuellen Abbildern und erkundete neue Welten. Hier fängt es wiederum genau an, neue Welten, so groß wie der Server platz hat, überall Dings und Ähh´s was ist das jetzt und warum steht hier ein lachener Gartenzwerg. Dinge die man nicht in der Realität findet ausser man befindet sich in Holland auf einer LSD Party. Secondlife ist meiner meiner Meinung nach das beste Beispiel von virtuellen “Erfindungen” die sich in solch einer Welt befinden können, ob sie Sinn haben oder nicht bleibt im Raume stehen. Das ist eines der Faktoren warum ich mich auch für virtuelle Welten und deren Gemeinschaften interessiere. Wie entwickelt sich eine virtuellen Gesellschaft? Was kann entstehen? Verhalten sich Menschen anders als in der Realität? Was gibt es für eine Form der Gesellschaft. Anarchie? Vom Serverbetreiber eine durchgesetzte Diktatur. Unendlich viele Fragen über die man nachdenken und diskutieren kann. Was ist erlaubt und was nicht? Ist die Realität des Menschen gleichzusetzen mit Secondlife? Ich interessiere mich für die Fragen, da ich gerne denke und um zum Ende zu kommen, für mich der einzige Hauptpunkt [Nebenpunkte sind inbegriffen] Ich will wissen, einfach nur wissen. Wie? Warum? Wieso? Weshalb? Ich denke das meine Antwort weshalb ich mich für diese Thema interessiere bisher noch nicht vollständig für mich und andere beantwortet werden kann.

Nachtrag:

Ich bin weder ein Mensch der gut schreiben kann [ Grammatik- Rechtschreibung ] noch denke ich das ich mich in Texten nicht wirklich verständlich ausdrücke. Underarchiver. Ich hoffe trotzdem das ein kleiner Teil des Postings halbwegs gut zu lesen war, und würde mich über Kommentare und vielleicht über eine Diskussionen freuen. That´s all Folks. Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

Bitte. Danke. Habe fertig.

sieghai

 

 

2 Kommentare »

  1. habs durch gelesen,…viele Paralellen zu meinem Werdegang. Second Life ist auch für ich ein Wunderwerk der technik —> Sie SnowCrash!!! DAS fasziniert doch wie irre, sowas!

    Oi,…Kunden! Später lass ich noch was Senf hier!
    Toller text, und durchaus gut und verständlich, nachvollziehbar geschrieben! Yeah!

    Kommentar von doctorheils — Februar 22, 2008 @ 12:30 Uhr nachmittags

  2. Secondlife und Co sind schon geil aber ich warte ja immer noch das shadowrung im wow/secondlife mashup rauskommt. rahhhh…

    Kommentar von gabrielstagebuch — Februar 23, 2008 @ 2:52 Uhr nachmittags

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Einen Kommentar schreiben

Bloggen Sie auf WordPress.com.