gefangen.
einige tränen versiegen in der hoffnungslosigkeit und der ewige durst nach anerkennung und geborgenheit lässt uns unsere seele zerspringen. die vergangenheit holt uns immer wieder ein und der spiegel unserer selbst zerstört den alltäglichen wahnsinn. nur wenn ich schmerzen habe weiß ich das mein körper noch nicht gestorben ist, nur wenn ich denken kann, erkenne ich den Sinn meines daseins. du schimpfst mich als jemanden der die freiheit liebt in einer welt von gefangenen. ich bezeichne das als die hoffnung jedes einzelnen menschen nach anerkennung und entfaltung seiner selbst. tausenden von menschen sind durch das feuer der dogma gegangen, tausende von menschen haben sich ohne furcht und angst in die arme der warheit begeben um leben zu können. manche verirrten sich in der dunkelheit und starben einen namenlosen tot einer namenlosen geschichte, wieder andere begangen fehler aus denen wir lernen können. wir stehen an der schwelle der geistigen vernunft, doch im dunkel des jetzigen sind wir ohne erkenntniss, so rat und hilflos wie ein reisender ohne ziel. die wanderung des lebens ist vielleicht das schwierigste dem wir begegnen, aber leider auch die einzige möglichkeit für andere uns nachfolgende ein beispiel der hoffnung zu sein. dummheit und ignoranz sind wahrlich schwere steine, aber gebe ich mich und das eine Leben das ich besitze nicht auf. Ich möchte mit geistiger vernunft, seelischer stärke und unbändigen streben nach gerechtigkeit geschichte schreiben. das unstätige verlangen in meinem herzen kann nicht durch tatenlosen zusehen von faktischen tatsachen betrogen werden. ich kann, darf und will nicht meine augen verschließen von dem was mich erwartet. hiermit bekenne ich mich zum leben, mit diesem geschriebenen stehe ich, hier und jetzt! zum vernünftigen beisammen sein untereinander. diese niederschrift ist keine politische aktivität, das liegt mir fern und ist nicht sinn und zweck meiner worte, diese ist der verzweifelte schrei nach freiheit, unserer freiheit, meiner freiheit, für die ich jeden abend in meinem stillen kämmerlein unzählige von qualvolle tränen vergieße.
sieghai
entschuldigung. manchmal habe ich meine phasen.

